Tipps für schöne Urlaubsfotos

Familientag am Strand, Ausflug ins Museum, Grillparty mit Freunden: Die beste Zeit des Jahres wollen viele mit dem Fotoapparat festhalten. Wie die Aufnahmen leicht gelingen.

Gute Bilder gelingen, wenn man die Perspektive wechselt. Foto: dpa

Unscharf, verwackelt, überbelichtet: Eigentlich sollen Urlaubsfotos die schönste Zeit des Jahres festhalten. Doch beim Knipsen kann schnell mal etwas schiefgehen. Wie jeder im Urlaub ganz leicht schöne Bilder machen kann, erklärt der Kölner Fotograf Kai Funck. So können Sie sich dank gelungener Fotos noch lange an den Familientag am Strand, den Ausflug ins Museum und die Grillparty mit Freunden erinnern.

1. Damit die Bilder die beste Qualität haben: Eine hohe Auflösung und eine niedrige Komprimierung einstellen.

2. Ersatzspeicherkarten kaufen! Die gehen schneller kaputt, als man denkt und sind mittlerweile sehr günstig.

3. Die Fotos von den Speicherkarten regelmäßig auf einem USB-Stick sichern. So verlieren Sie die Bilder nicht, falls die Kamera geklaut wird.

4. Beim Fotografieren auf dem Display kontrollieren, ob die Belichtungstimmt. Eventuell mit der Taste +/- gegensteuern. Bei zu hellen Bildern kann man auch mit Photoshop nichts mehr retten.

5. Möglichst ohne den eingebauten Blitz fotografieren, wenn es nicht zu dunkel ist. Bei praller Sonne dagegen den Blitz einschalten – der hellt die Schatten auf.

6. Falls noch Platz in der Reisetasche ist, hilft abends oder in einer dunklen Kirche ein kleines Tischstativ, damit das Bild nicht verwackelt. Ansonsten die Kamera auf etwas Festes stellen (Parkbank, Mäuerchen etc.), Zeitauslöser einstellen, antippen und loslassen.

7. Das Bild ist spannender, wenn ich das Objekt nicht immer genau in der Mitte habe. Deshalb: Erst fokussieren, den Finger leicht angedrückt auf dem Auslöser lassen, Bildausschnitt wählen, dann durchdrücken. So bleibt die Schärfe an der gemessenen Stelle.

8. Bildrauschen vermeiden: Die Empfindlichkeit (ISO) möglichst selbst einstellen (nicht auf Automatik) und möglichst niedrig.

9. Porträts: Immer auf den Hintergrund achten! Sonst wächst der Baum genau aus dem Kopf. Den Fotografierten auch nicht vor eine Wand stellen, sondern möglichst viel Abstand zum Hintergrund suchen.

10. Neue Perspektiven: Die Kamera einfach mal hoch über die Köpfe halten oder neben das Knie.

INFO VON: http://www.fr.de